Hitlers Tischgespräche
Ein Dokumentarschauspiel mit anschließender Gesprächsrunde
Ort: Flechtwerk Almerswind
Termin: Freitag, 13. März 2026, 19:00 Uhr
Eintritt: frei • Einlass 18:00 Uhr • Limitiert auf 50 Plätze mit Voranmeldung
Schauspieler: Andreas Breiing
Moderation: Britta von Anklang
Welche Gedanken bewegten Adolf Hitler, der die Welt in einen Vernichtungskrieg stürzte, als Privatperson? Wie gab er sich jenseits der Propaganda und Reichsparteitage?
Die Zeiten, in denen Großeltern ihren Enkeln die Kriegsgrauen des Nationalsozialismus eindringlich geschildert haben, neigen sich dem Ende. Diese Möglichkeit, Geschichte aus erster Hand »hautnah« zu erleben, fehlt uns und den Jugendlichen heute. Das Projekt »Hitlers Tischgespräche« ist eine Alternative, um präventiv und nachhaltig einer Radikalisierung vorzubeugen.
Der Schauspieler und Kabarettist Andreas Breiing zeigt das Dokumentarschauspiel »Hitlers Tischgespräche«, dessen Text er gemeinsam mit dem Journalisten Carsten Krystofiak zusammengestellt hat. Dieser Text beruht auf den Monologen Hitlers im kleinen Kreis, die sein Sekretär Martin Bormann von einem Stenographen mitschreiben ließ.
Der an einer Tischrunde sitzende Zuschauer erlebt den »Führer« nicht als herumbrüllenden Despoten, sondern als eine vor sich hin sinnierende Person. Schaut man in die Gesichter der Gäste bzw. SchülerInnen, sieht man angespannte, fassungslose und nachdenkliche Mienen bei Sätzen wie:
»Ich bin doch kolossal human.«
»Von Natur aus bin ich ganz anders, ich möchte niemanden leiden sehen und keinem weh tun.«
Britta von Anklang leitet die anschließende Gesprächsrunde, in der Hitlers Themen wie Ernährung, Bekleidung, Judentum, Kirche, Kunst und die Rolle der Frau erörtert werden.
Mannheimer Morgen: »Breiing gibt hier eine wahrhaft teuflische Solodarbietung, so grausig perfekt, wie noch nie ein Hitler-Darsteller in irgendeinem Film gewesen ist.«




