Projekte/ Veranstaltungen/ Konzerte / Lesungen/ Bildungsveranstaltungen/ Zeitzeugenprojekte
Ein schönes neues Projekt ist 2025 für ein Jahr am Start:
Regionale Power
Presseartikel
»Regionale Power« in Südthüringen!
Im »Osten« sind alle rechtspopulistisch ist falsch! Ein verzerrtes Narrativ!
Wir wollen in Südthüringen tolle Menschen und Initiativen zusammenbringen und gute Geschichten veröffentlichen!
Zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschen sichtbar machen.
Gegenseitige Unterstützung zusichern und etablieren.
Über das Projekt hinaus miteinander agieren.
Seid dabei und kommt in die Allianz:
Unterstützt werden wir dabei von der Gemeinschaftsinitiative »ZukunftswegeOST« mit einer Anschubfinanzierung.
#gemeinsammehrmachen
Es gibt kein zurück. Mach mit und bleib nicht hängen.
kein-zurueck.org (Website)
Projektinitiatoren:
Bruno Fenzl und Andre Kranich
Kooperationspartner bisher:
- Flechtwerk Almerswind
- Sozialer Friedensdienst Kassel
Das Projekt ist eine zukunftsträchtige Bewegung und soll unabhängig von politischen Parteien, von einer breiten Basis aus der Zivilgesellschaft weitergeführt und getragen werden. Wir bauen Kooperationen mit regionalen und überregionalen Vereinen, anderen demokratischen Initiativen und Fördermittelgebern auf.
Kernpunkte:
- Info und Slogan in Umlauf bringen
- Über die Website (bisher) interaktive politische Bildung betreiben
- zum Mitmachen animieren/ eigene Projekte anregen
Ziel des Projektes:
Zukunftsorientierte politische Bildung hinsichtlich einer starken und progressiven Demokratie.
Kurzfristig: Schnelle Verteilung und Reichweite. Zentral ist die Webseite kein-zurueck.org. Eine Plattform für die Verteilung der Infos auf Social MediaKanälen und StickerKampagnen.
Mittelfristig: Digitale und reale Werkzeuge und Räume anbieten, um eigene Diskussionsforums zu organisieren und zu planen. Ziel ist die Entstehung von dezentralisierten und unabhängigen Organisationen. Bsp.: Aktionen wie Radfahren und Wandern organisieren um Menschen zusammenzubringen.
Langfristig: Zum Mitmachen animieren. Interaktive politische Bildung in sämtlichen Formaten.
#keinzurück #bleibnichthängen #demokratie #esgibtkeinzurück
Mit eigener (geringer) Expertise haben wir die Ausstellung auf die Beine gestellt – vielleicht mag uns jemand professioneller dabei unterstützen?
Christian Reichardt @resko.painting • Instagram-Fotos und -Videos
Johanna Rau Johanna Rau (@jo.m.rau) • Instagram-Fotos und -Videos
Nicole König Nicole König (@_n.b.king_) • Instagram-Fotos und -Videos
Steffi Koch Ohuzdtrs (@ohuzdtrs) • Instagram-Fotos und -Videos
Basil Meyer Basils Happyfaces: Kinderzimmerbilder und Collagen (@happy_fac.es) • Instagram-Fotos und -Videos
Neu dazu gekommen ist Thomas Lünser Thomas Lünser | Die Website von Thomas Lünser
»Große Geschichten in kleinen Dörfern«
1984 in den neuen Bundesländern geboren und in der »Nachwendezeit« aufgewachsen. Kinder des Ostens. Wohl behütet in einem längst gestorbenen sozialistischen Staat, wuchsen wir in der Provinz auf. Das ganze Dorf war ein einziger Spiel- und Abenteuerplatz. Wir gingen in die dorfeigene Kita alleine zu Fuß, jeder kannte uns, und alle hatten Anteil an unserer Erziehung und Sozialisation. Gemäß der Vision des Arbeiter- und Bauernstaates, Kinder zu Arbeiter*innen für die Gemeinschaft heranzuziehen, waren die Kindergartenzeit und der Schulunterricht geprägt von immer gleichen Ritualen und stereotyper Didaktik, entsprechend langweilig und unerträglich. Die Lehrerschaft, gebrochen durch die vielen Berufsjahre und durch die Wende selbst, fristeten ihre letzten Jahre vor uns neugierig in eine neue Ära Hineingeborenen. Entsprechend verzweifelt, resigniert, wütend und erschöpft haben diese Menschen auf uns eingewirkt.
Hat der Glaube in uns gefehlt? Keiner hatte Vertrauen und Potential in uns gesehen. Nur wer konform und konsequent war, wurde gefördert. Die anderen wurden gedemütigt, vorgeführt und die Generation der alten Lehrerschaft verzweifelte an uns. Wir im Übrigen auch an den Methoden und den langweiligen Inhalten des Unterrichts. Eigentlich war sehr schnell klar: so schnell wie möglich raus!
Niemand hat uns eröffnet, dass es neben einer Berufsausbildung noch andere Möglichkeiten der Bildung gibt, wie beispielsweise ein Studium. Viele meiner Freunde, wie auch ich, haben eine Handwerksausbildung gemacht. Wurden von Familie und Lehrerschaft dahin erzogen. Keiner sah in uns mehr als den klassischen Facharbeiter – wir selbst demzufolge auch nicht. Also durchlebten wir unglücklich die Schulzeit, die Lehren und manch eine*r wurde gebrochen und kompensierte mit Alkohol oder Drogen. So war die Tristesse halbwegs erträglich.
Nach Jahren dieser »dunklen Zeit« und jeweiligen individuellen Schlüsselerlebnissen – bei mir selbst war es der Zivildienst – sind diese Jugendlichen von damals zu kreativen, empathischen, intelligenten Menschen herangewachsen. Auf dem zweiten Bildungsweg haben wir studiert und neue Berufungen gefunden. Wir sind Künstler, diplomierte Musiker, Sozialarbeiter, Geschäftsführende und vieles mehr. Wir haben unsere Kräfte gefunden und gelernt zu nutzen. Das möchten wir jungen Menschen weiter geben. Gute Geschichten entwickeln Vorbilder und schenken Zutrauen.
Durch eine multimediale Interviewreihe werden diese Geschichten sichtbar und hörbar gemacht. Zeitzeugen berichten aus erster Hand, welche Schlüsselerlebnisse dazu geführt haben, aus eigener Erziehung zu entwachsen, um das Potential, das jeder Menschen in sich trägt, zu nutzen. Es entsteht ein Projekt, welches der Gesellschaft im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung und darüber hinaus zur Verfügung gestellt wird und allen jungen Menschen Mut machen soll, sich ihrer Ressourcen zu bedienen. Auch wenn niemand daran glaubt, dass wir alle zu Großem befähigt sind. Die Interviews, Gesprächsrunden, Spaziergänge mit allen Beteiligten werden vor Ort im Landkreis Sonneberg im »Flechtwerk« aufgenommen und anschließend in einem Tonstudio gemeinsam bearbeitet. Ein Tontechniker untermalt die Interviews mit Tonaufnahmen.
Für dieses Bildungsprojekt wird weiterhin nach einer Finanzierung gesucht.
Ideenwerkstatt Almerswind 2024
Presseartikel
Im Flechtwerk in Almerswind beginnt eine Ideenwerkstatt. Menschen vor Ort werden angehört, beteiligt und unterstützt, eigene Ideen zur Umsetzung zu bringen. Die Ideenwerkstatt ist eine Methode, die Ideen und Interessen der Menschen vor Ort sichtbar zu machen. Miteinander können diese eingebracht, geplant und umgesetzt werden.
In zwei Nachbarkommunen gibt es ähnliche Formate, welche bereits etabliert und mit einem funktionierenden Stadtrat in Kooperation weiter geführt werden. Nach der Ideensammlung werden Verantwortlichkeiten verteilt und die Umsetzung der Ideen koordiniert und begleitet. Gewonnene Erkenntnisse werden zur Verfügung gestellt, in Kooperation mit der Hochschule Coburg evaluiert und dieses Format kann bei Interesse auch in weiteren Orten bei der Umsetzung begleitet werden.
Drei hiesige BürgermeisterInnen haben sich bereit erklärt, bei der Umsetzung zu helfen und stehen für Austausch zur Verfügung. Über diese ist der Zugang zum zuständigen Stadtrat zugesichert. Darüber hinaus veranstalten wir Konzerte, Lesungen, Sommerfeste, Frauentagsfeiern, Totensonntagsfeiern und Weihnachtsfeiern – alles mit dem Ziel, dass Menschen vor Ort wie von außerhalb zusammen kommen, positive Eindrücke gewinnen und diese auch weitergeben. Konkret sprechen wir über Strukturen im Südthüringer Raum, nun auch im (nord-)bayrischen Raum an.
Jüngst haben wir eine kommunale Jugendstrategie auf die Beine gestellt und wollen diese zusammen mit der Volksolidarität in die Umsetzung bringen. Der Ortsteilbürgermeister Justin Jakob und ich übernehmen die Koordination und die Beantragung von Fördermitteln. Über die Teilnahme am Wettbewerb »machen24« haben wir ein erstes Budget gewonnen.
Flechtwerk in der Koordination für ein Demokratiefestival im August 24 in Südthüringen. Konkret im Schützenhaus Themar/ Landkreis Hildburghausen. Veranstalter sind der Kulturgarten in Themar und viele Initiativen und Vereine stemmen das Festival im Verband. Wir wollen miteinander für demokratische Grundwerte und deren konkreter Anwendung, bis in ländlichste Räume einstehen. Die Grundidee ländliche Strukturen zu stärken und einen soliden Verband herstellen, passt sehr gut zu den Leitlinien des Flechtwerkes. Wieder einmal zeigt sich, wie viele Institutionen und Menschen zusammen kommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Der Kunstschaffende Heinz Ratz, wir haben bereits ein tolles Konzert mit ihm und seiner Band veranstaltet, hat wieder ein sehr interessantes und wichtiges Projekt auf die Beine gestellt.
„Freiheit ist ein Paradies“- Vom 08.08. bis 15.09.24 sollen Demokratiefestivals in Thüringen, Sachsen und Brandenburg durchgeführt werden, um den demokratischen Parteien und Initiativen mit der ganzen bunten, lebensbejahenden Kraft der Musik zur Seite zu stehen. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler werden mit dabei sein. In Themar werden es sein: Sebastian Krummbiegel (Die Prinzen), Axl Makana (Mutabor), Strom & Wasser aus Kiel und Hamburg, und Wonach Wir Suchen aus Leipzig.
Ziele des Festivals:
„Eine Stärkung der lokalen demokratischen Gruppen und Vereine. Unterstützung der demokratischen Parteien zur Landtagswahl. Ermutigung der eingeschüchterten Bevölkerung, die sich z.T. nicht mehr traut eine demokratische Position öffentlich zu vertreten. Vernetzung zwischen Kultur- und zivilgesellschaftlich engagierten Vereinen (Veranstalter*innen/Musiker*innen, Kulturpublikum, politisches Publikum, Laufpublikum, Vereine). Ermutigung für die teilnehmenden Musiker*innen, sich weiterhin und vermehrt gesellschaftlich zu engagieren und politisch Position zu beziehen. Die Möglichkeit einer Vernetzung und Diskussion, wie man zukünftig Demokratie schützen und bewahren kann.“ (Heinz Ratz)
Der bisherige Verband setzt sich zusammen aus:
Die Künstlerin Steffi Koch, Kulturkirche Lengfeld, Strom und Wasser, Hibu Galerie Art, Sozialer Friedensdienst Kassel, Gleichlaufschwankung e.V., Kulturgarten Themar, Weltoffenes Bündnis Kloster Veßra, KünstlerInnenkollektiv Co-Working Hildburghausen, Lichtblick Sonneberg, Futuro Visions, Atelier Rau, Make Some Noise, Museum Kloster Vessra.
Zu Gast beim Festival vor Ort wurden wir von Landrat Sven Gregor begrüßt und vom Radio Zündfunk/ BR2/ Johanna Hintermeier interviewt.
Hochschule Coburg und Volkssolidarität Südthüringen
Kommunale Jugendarbeit: Hochschule Coburg und Volkssolidarität Südthüringen
Seit der »Wende« wurde die Sozial-, und Jugendarbeit in den neuen Bundesländern kaputt gespart. »Das geht zusammen mit wirklich staatlichem Versagen, also politische Bildung ist eher abgewickelt, abgewirtschaftet worden.« (Prof. Dr. Sabine Achour).
Auch im Landkreis Sonneberg/ Schalkau gibt es seit knapp 14 Jahren keine institutionalisierte Jugendarbeit mehr. Das wollen wir ändern! Im April 2024 haben das Flechtwerk und die Hochschule Coburg – Soziale Arbeit mit Prof. Björn Bicker eine Projektwoche durchgeführt. Ziel war eine Analyse der Begebenheiten vor Ort (Schalkau), vakante Räume zu besichtigen und entsprechende Nutzungskonzepte zu entwerfen. Aufbauend darauf und in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität Südthüringen wollten wir die Jugendarbeit Anfang 2025 aufnehmen. Die damalige Bürgermeisterin Ute Hopf hat den Prozess tatkräftig unterstützt. Mit dem im August 2024 neu gewählten Bürgermeister Mark Schwimmer, sind wir dazu im Austausch.
Das Flechtwerk spielt als unabhängige Initiative eine tragfähige Rolle. Ich übernehme zum einen eine neutrale Position in der Koordination, zum anderen kann ich als Mitarbeiter der Volkssolidarität eine institutionelle Rolle einnehmen und bekomme einen direkten Einblick in Verhandlungsgespräche zwischen Stadt- und Zivilgesellschaft. Hinzugekommen ein weiterer Durchlauf über zwei Semester 2025, im Rahmen einer Projektwerkstatt mit Studierenden Soziale Arbeit und Prof. Thorben Struck Prof. Björn Bicker
Leitfaden zum Aufbau soziokultureller Räume im Ländlichen
Eine der Grundvisionen des Flechtwerk war, vorerst in »neuen« Bundesländern, Strukturen für ein menschliches Miteinander aufzubauen. Nach vielen Recherchen, Gesprächen und Erfahrungen, bin ich der Meinung, dass alleine nur noch »die Kunst und Kultur« über diese Macht verfügt: Ein Zusammenschluss von sozial und kulturell motivierten Initiativen, Projekten und/oder Vereinen kann Menschen wieder zueinander bringen. Und das ist die Grundlage für Austausch, konstruktive Gespräche, Streitkultur und das Hören anderer Meinungen. Mein Anspruch ist dabei ein kultureller Impuls und das Beschreiben und Anwenden von demokratischen Mechanismen und Methoden. Mit einem Verständnis, was dies gegenüber Diktaturen bedeutet, werden sich Menschen ihrer eigenen Chancen und Möglichkeiten bewußt und begreifen sich dabei in ihrer eigenen Rolle. Dazu produzieren wir positive Geschichten und weißen auf das Leitbild (die Vision) des Flechtwerks hin.
Resilienztraining für Vorschulkinder
(geplant sind regionale Budgets, um den bürokratischen Aufwand für Kitas und Schulen zu minimieren)
Von Daniela Löffler – SCHALKAU/ALMERSWIND. Der Selbstbehauptungs- und Resilienztrainer Marco Turko hat Schulanfängern gezeigt, wie man Mobbing in Liebe und Achtsamkeit verwandeln kann. An insgesamt vier Tagen haben sich Vorschulkinder der Kita Schalkau coachen lassen, wie sie auch ohne Fäuste Konfliktsituationen bewältigen und sich gegen Mobbing wehren können. »Alle Kinder waren von diesen jeweils zwei Trainingstagen absolut begeistert und haben mit Stolz und Selbstvertrauen ihren Freunden im Kindergarten und ihren Eltern davon berichtet«, sagt Kita-Leiterin Diana Sell im Nachgang. »Wir denken, dass diese Aktion wertvolle Spuren hinterlassen hat und wichtig wäre für jedes Kind gleich welchen Alters. Und so mancher Erwachsene könnte auch noch et was dabei lernen«, ergänzt sie. Die Idee zu diesem Projekt stammte ursprünglich von André Kranich, dem Inhaber des »Flechtwerk« in Almerswind, der sich um sämtliche Vorgänge im Vorfeld gekümmert hat. So stellte er beispielsweise sämtliche Förderanträge zur Finanzierung des Projekts und die Räumlichkeiten zur Verfügung. »Mit seiner Idee ist er dann an unseren Erzieher Alexander Komann und unseren Förderverein herangetreten, der das Ganze organisatorisch und auch finanziell mit unterstützt hat«, erklärt Sell (Leitung Kita Wirbelwind-Schalkau)
Wir wollen Resilienztrainings im Jahresprogramm fest installieren und auf mehrere Landkreise übertragen. Dafür sind wir derzeit auf der Suche nach einem FinanzBudget. Ein solches gewährleistet eine unbürokratische Realisierung.
Das Flechtwerk wird im April 2024 zwei Jahre alt
Flechtwerkfilm https://www.youtube.com/@andrekranich
Wer steckt alles dahinter? Wer möchte sich zeigen? Wer möchte dazu kommen? Und was ist alles möglich?
Hier entsteht eine Serie. Persönlichkeiten zeigen sich. Wenn Du dabei sein möchtest, dann mach das und sende mir ein Video zu. Orientiere Dich an folgenden Leitfragen:
- Wer bist Du? Welche Institution?
- Was motiviert Dich, beim Flechtwerk mitzumachen?
- Was bringt das für die Region?
Das Video sollte höchstens 60 Sekunden dauern. Wichtig ist, dass es keine Umgebungsgeräusche gibt. Ziel ist, das Flechtwerk, seine Möglichkeiten und vielfältige Unterstützerlandschaft einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Sei dabei! Transparent, innovativ und gemeinsam. Dieses Filmprojekt beginnt im Februar 2024. Da das Flechtwerk stetig wächst, ist der aktuelle Stand schon jetzt »veraltet«. Das heißt, es wird eine Momentaufnahme und nach und nach ergänzt. Die gesammelten Werke sind unter Youtube/@andrekranich zu finden.
Sozialpädagogisches Tandem
Im Rahmen einer durch das Flechtwerk selbst initiierten Sozialraumanalyse haben wir unter anderem Bedarfe bezüglich fehlender Jugendarbeit im Landkreis Sonneberg feststellen können. Ich habe mich damit an einen Sozialarbeiter der Volkssolidarität gewandt und Erkenntnisse geschildert. Nach mehreren Gesprächen und einigen Versuchen der Akquise haben wir gemeinsam festgestellt, dass die vakanten Stellen nicht besetzt werden können: Es gibt kaum Sozialarbeitende im Landkreis, obwohl die nächste Hochschule für soziale Arbeit nur 16 Kilometer entfernt in Bayern liegt.
Angedacht ist das Konzept »Sozialpädagogisches Tandem«: Ein Sozialpädagoge aus Ballungsgebieten bildet ein Tandem mit einem Sozialpädagogen im Landkreis vor Ort, welcher den Hauptanteil der Beziehungsarbeit vor Ort übernimmt. Aquise, Rechenschaftsberichte, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt dagegen Erstgenannter. Beide profitieren von kollegialer Fallberatung und unterstützen sich mit Netzwerken und eingebrachten Know-how. Dieses Konzept evaluieren wir gemeinsam mit der Hochschule Coburg – Soziale Arbeit mit Prof. Björn Bicker und übertragen Erkenntnisse in andere Landkreise.